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Elli Charging

Karten & Navigation

3,6
Bewertung
100.00K
Installationen
Free
Preis
Elli Charging icon
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Analysiert von App-foxy

Wenn ich mit einem Elektroauto unterwegs bin, beginnt das eigentliche Problem selten erst an der Ladesäule. Es beginnt vorher: Wo kann ich laden, passt der Standort zu meiner Strecke, und wie behalte ich den Überblick, wenn aus einer kurzen Pause ein längerer Aufenthalt wird? Genau an diesem Punkt setzt Elli Charging an. Ich habe die App als Begleiter für die Suche und Nutzung von Ladestationen betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, wie gut der Weg von der geplanten Fahrt bis zum tatsächlichen Laden funktioniert.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Karten und Navigation und wird von Volkswagen Group Charging GmbH entwickelt. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Menschen, die ein Elektrofahrzeug laden möchten, ohne jedes Mal zwischen mehreren Informationsquellen wechseln zu müssen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,6 bei rund 1.500 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen ist sie sichtbar etabliert, wirkt aber nicht wie eine Lösung, die jeden Anwendungsfall gleichermaßen perfekt abdeckt.

Mein Ausgangspunkt: Laden nicht dem Zufall überlassen

Für den Alltag ist die App vor allem dann interessant, wenn ich eine Fahrt nicht nur nach Entfernung, sondern auch nach Lademöglichkeiten planen muss. Bei einem Verbrenner reicht meist der Blick auf die Tankanzeige und die nächste Tankstelle. Beim Elektroauto kommen weitere Fragen hinzu: Liegt die Station wirklich auf meiner Route? Ist sie am Zielort sinnvoller als ein Zwischenstopp? Muss ich für den Zugang eine weitere Anwendung bereithalten?

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Elli Charging versucht, diesen ersten Entscheidungsschritt zu vereinfachen. Statt ausschließlich eine normale Karten-App zu öffnen und anschließend nach Ladesäulen zu suchen, starte ich direkt mit dem für mich wichtigen Kriterium: dem Ladepunkt. Das macht die Anwendung besonders für Fahrer interessant, die regelmäßig längere Strecken fahren oder im Alltag verschiedene Ladeorte nutzen.

Ich sehe den größten Nutzen nicht unbedingt bei einer kurzen Fahrt, bei der ich ohnehin genau weiß, wo ich laden werde. Die Stärke liegt eher in Situationen mit mehreren Möglichkeiten. Wenn ich beispielsweise nach der Arbeit noch einen Einkauf erledigen und anschließend weiterfahren möchte, kann eine Ladesäule in der Nähe des Geschäfts sinnvoller sein als ein separater Ladestopp. Die App hilft dabei, diesen Gedanken vom allgemeinen Ziel auf den konkreten Ladeort zu lenken.

Der erste Schritt: einen passenden Ladeort finden

Beim Öffnen steht nicht die klassische Ausflugsplanung im Vordergrund, sondern das Laden eines Elektrofahrzeugs. Für mich ist das ein sinnvoller Einstieg, weil die App damit ihre Aufgabe klar macht. Ich suche nicht einfach eine Adresse, sondern einen Ort, an dem mein Fahrzeug Energie bekommen kann.

In der Praxis würde ich zuerst den aktuellen Standort oder das gewünschte Gebiet als Ausgangspunkt nehmen. Danach prüfe ich, welche Ladeoptionen für die Fahrt infrage kommen. Wichtig ist dabei, nicht nur auf die Entfernung zu schauen. Ein Ladepunkt direkt neben der Strecke kann praktischer sein als ein näherer Standort, bei dem ich erst durch ein Gewerbegebiet oder über eine zusätzliche Abzweigung fahren muss.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, die Suche zunächst großzügig zu halten und erst danach zu entscheiden. Wenn ich sofort nur nach dem vermeintlich perfekten Standort suche, übersehe ich leicht Alternativen. Ich würde deshalb zuerst die verfügbaren Möglichkeiten in der Umgebung ansehen, anschließend die Lage zur Route bewerten und erst am Ende festlegen, welcher Stopp wirklich zu meinem Tagesplan passt.

Mein wichtigster Tipp: Die kürzeste Entfernung ist nicht automatisch die beste Ladeentscheidung. Ein Standort mit einem passenden Zwischenziel kann im Alltag mehr Zeit sparen als eine Säule, die auf der Karte etwas näher liegt. Genau hier unterscheidet sich eine Lade-App von einer gewöhnlichen Navigationssuche: Der Ladevorgang ist Teil des Plans und nicht nur ein zusätzlicher Kartenpunkt.

Von der Karte zur konkreten Entscheidung

Eine Kartenansicht ist nur der Anfang. Entscheidend ist, ob ich die Informationen zu einem Ladepunkt schnell genug einordnen kann. Bei einer spontanen Fahrt möchte ich nicht lange zwischen Detailseiten, Navigation und einer separaten Ladeanwendung wechseln. Je weniger Übergaben nötig sind, desto geringer ist die Gefahr, dass ich am Ende am falschen Ort lande oder einen wichtigen Hinweis übersehe.

Ich würde bei jedem ausgewählten Standort drei Dinge nacheinander prüfen: Passt die Lage zu meiner Fahrtrichtung, passt sie zu meinem Zeitplan, und ist der Standort für mein Fahrzeug und meinen gewünschten Ladevorgang sinnvoll? Diese Reihenfolge klingt einfach, verhindert aber einen häufigen Fehler. Viele Fahrer wählen zuerst eine Säule nach der Karte und stellen erst später fest, dass der Ladepunkt zwar geografisch gut liegt, aber nicht gut in den Tagesablauf passt.

Für einen Pendler kann das bedeuten, nicht die Station direkt an der Wohnadresse zu wählen, sondern eine am Arbeitsplatz oder an einem Ort, an dem ohnehin Zeit verbracht wird. Für eine längere Fahrt kann ein Ladepunkt in der Nähe eines Restaurants oder eines Einkaufszentrums praktischer sein. Elli Charging ist dabei weniger ein Ersatz für die eigene Planung als ein Werkzeug, das die Suche auf das relevante Thema konzentriert.

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Ich würde außerdem nicht blind davon ausgehen, dass jede angezeigte Möglichkeit automatisch die beste Wahl ist. Eine App kann die Auswahl strukturieren, aber die tatsächliche Situation vor Ort bleibt wichtig. Zufahrt, Beschilderung, Auslastung und die Frage, ob der Standort zu den eigenen Gewohnheiten passt, gehören weiterhin zur Entscheidung. Wer diese letzte Prüfung überspringt, kann trotz einer grundsätzlich brauchbaren Kartenansicht enttäuscht werden.

Der Übergang zur Navigation

Der nächste wichtige Moment ist die Übergabe von der Ladesuche zur Fahrt. Hier entscheidet sich, ob Elli Charging als eigenständige Ladehilfe genügt oder ob ich zusätzlich meine vertraute Navigations-App brauche. Für viele Nutzer ist eine normale Karten-App bei der eigentlichen Fahrt weiterhin angenehmer, weil sie Verkehr, Abbiegevorgänge und persönliche Routinen besser abbildet.

Ich sehe darin keinen grundsätzlichen Nachteil. Eine spezialisierte Lade-App muss nicht jede Aufgabe einer umfassenden Navigation übernehmen. Ihre Aufgabe ist zunächst, den Ladeort sinnvoll auszuwählen. Für die eigentliche Wegführung kann eine andere Anwendung die bessere Oberfläche bieten. Wichtig ist nur, dass dieser Wechsel nicht zu einem Bruch im Ablauf wird.

Mein praktischer Ansatz wäre deshalb: Elli Charging für die Auswahl und Prüfung des Ladepunkts verwenden, danach die Fahrt mit dem Werkzeug fortsetzen, dem ich im Straßenverkehr vertraue. Vor dem Losfahren würde ich den Zielort noch einmal kontrollieren und mir merken, ob die Ladesäule an einem leicht auffindbaren Bereich liegt oder ob am Ziel eine kurze Suche nötig sein könnte.

Diese Übergabe zeigt auch, für wen die App besonders gut geeignet ist. Wer eine reine Ladeübersicht sucht und seine Navigation bereits über eine andere Lösung erledigt, kann die beiden Anwendungen sinnvoll kombinieren. Wer dagegen eine einzige App für jede Phase der Reise erwartet, könnte den Wechsel als unnötige Reibung empfinden.

Ein realistischer Alltag: Laden während eines Einkaufs

Stellen wir uns einen typischen Nachmittag vor: Ich fahre nach der Arbeit zu einem größeren Einkauf und möchte danach noch nach Hause. Die Reichweite reicht wahrscheinlich, aber ich möchte nicht am nächsten Morgen mit einem fast leeren Akku starten. Statt einen zusätzlichen Ladestopp einzuplanen, suche ich einen Ladeort in der Nähe meines eigentlichen Ziels.

Mit Elli Charging würde ich zunächst den Einkaufsort als Orientierung nehmen und dann die verfügbaren Ladeoptionen in der Umgebung betrachten. Der entscheidende Vorteil dieses Ablaufs ist nicht, dass die App mir die gesamte Tagesplanung abnimmt. Der Vorteil besteht darin, dass das Laden in eine ohnehin notwendige Pause integriert wird.

Danach würde ich die ausgewählte Position an meine Navigation übergeben und vor dem Abfahren prüfen, ob die Einfahrt plausibel ist. Am Ziel angekommen, beginnt der zweite Teil des Arbeitsablaufs: Ich muss nicht nur den richtigen Parkplatz finden, sondern auch den Ladevorgang korrekt starten und anschließend wieder beenden. Gerade diese Übergabe zwischen App, Fahrzeug und realem Standort ist der Punkt, an dem eine theoretisch gute Planung praktisch scheitern kann.

Wenn der Einkauf länger dauert, kann der Standort gut in den Tagesablauf passen. Wenn ich aber nur wenige Minuten im Geschäft bleibe, ist der zusätzliche Aufwand möglicherweise nicht sinnvoll. Das ist eine wichtige Einschränkung: Eine Lade-App macht einen Ladehalt nicht automatisch effizient. Sie hilft mir, ihn besser in den Alltag einzubauen, aber die Zeitersparnis entsteht erst durch die Kombination aus passendem Ort und passender Aufenthaltsdauer.

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Der eigentliche Ladevorgang und seine Übergaben

Die Suche nach einer Säule und das Laden selbst sind zwei unterschiedliche Phasen. In der ersten Phase arbeite ich mit der App und der Karte. In der zweiten muss die Information aus der Anwendung mit dem tatsächlichen Ladepunkt übereinstimmen. Ich muss also erkennen, ob ich am richtigen Standort bin, die passende Säule auswählen und den Vorgang so starten, wie es vor Ort vorgesehen ist.

Genau deshalb würde ich mir vor dem Start nicht nur den Namen des Standorts merken. Hilfreicher ist es, die Position im Verhältnis zum Ziel zu verstehen: Liegt die Säule auf einem Parkplatz, an einer Straße, bei einem Geschäft oder an einem Standort, den ich erst über eine bestimmte Zufahrt erreiche? Diese mentale Vorbereitung klingt nebensächlich, kann aber Stress vermeiden, wenn mehrere Ladepunkte dicht beieinander liegen.

Ein weiterer sinnvoller Tipp ist, den Ladebeginn nicht als letzten Schritt der Fahrt zu behandeln. Ich würde nach dem Abstellen kurz prüfen, ob Fahrzeug, Ladepunkt und Anzeige zusammenpassen, bevor ich mich vom Auto entferne. Das verhindert, dass ich erst später bemerke, dass die Verbindung nicht gestartet wurde. Die App kann den Ablauf unterstützen, aber sie ersetzt nicht den kurzen Blick auf die reale Situation.

Nach dem Laden ist die Übergabe noch nicht beendet. Ich muss wissen, ob der Vorgang tatsächlich abgeschlossen ist, bevor ich den Standort verlasse. Wer sich auf eine automatische Annahme verlässt, riskiert einen unnötigen zweiten Besuch. Für mich gehört deshalb eine abschließende Kontrolle zum Workflow: Stecker lösen, Fahrzeug prüfen, Ladezustand ansehen und erst dann weiterfahren.

Was Elli Charging im Vergleich zu gewöhnlichen Karten-Apps anders macht

Eine normale Karten-App ist oft stärker, wenn es um allgemeine Ziele, Verkehr und alltägliche Navigation geht. Sie eignet sich hervorragend, wenn ich bereits weiß, wohin ich fahren möchte. Elli Charging setzt früher an: Ich beginne mit dem Energiebedarf und suche von dort aus nach einem sinnvollen Ort.

Der Unterschied ist besonders bei längeren Fahrten spürbar. Eine allgemeine Suche nach „Ladestation“ kann viele Treffer liefern, aber die Treffer müssen anschließend noch nach Lage, Zweck und Ablauf sortiert werden. Eine auf das Laden ausgerichtete Anwendung bringt mich schneller in die richtige Denkweise. Dafür erwarte ich von ihr nicht automatisch dieselbe Tiefe bei allen allgemeinen Navigationsaufgaben.

Auch gegenüber einer fahrzeugspezifischen Lösung hat Elli Charging einen eigenen Platz. Eine Integration direkt im Auto kann während der Fahrt bequemer sein, weil sie mit dem Fahrzeug verbunden ist und die Route im selben System bleibt. Eine separate App auf dem Smartphone ist dagegen praktisch, wenn ich vor der Abfahrt planen oder einen Ladeort unabhängig vom Fahrzeug ansehen möchte.

Ich würde daher nicht fragen, welche Anwendung grundsätzlich die beste ist. Die bessere Frage lautet: Wo soll die Entscheidung stattfinden? Für die Vorausplanung und den Vergleich von Ladeorten ist Elli Charging nützlich. Für die laufende Fahrt oder eine vollständig integrierte Fahrzeugroute kann eine andere Lösung angenehmer sein. Diese Aufgabenteilung ist kein Widerspruch, sondern eine realistische Nutzung.

Wo der Ablauf ins Stocken geraten kann

Die größte mögliche Reibung entsteht an den Übergängen. Eine Karte kann einen Ladeort korrekt darstellen, trotzdem kann die Anfahrt unübersichtlich sein. Eine Navigation kann mich zum Ziel bringen, trotzdem muss ich vor Ort den richtigen Ladepunkt erkennen. Und selbst wenn ich dort angekommen bin, ist der Ladevorgang noch nicht automatisch erledigt.

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Auch die Bewertung von 3,6 zeigt für mich, dass die App nicht bei jedem Nutzer reibungslos ankommt. Das ist kein Grund, sie pauschal abzuschreiben, aber ein Hinweis, die eigene Erwartung realistisch zu halten. Wer eine absolut nahtlose Komplettlösung erwartet, sollte vor der ersten wichtigen Langstrecke einen kurzen Test im vertrauten Umfeld machen.

Ich würde die Anwendung zunächst bei einer Fahrt verwenden, bei der ein alternativer Ladeort in der Nähe liegt. So kann ich den Ablauf kennenlernen, ohne dass eine kleine Unklarheit sofort den gesamten Reiseplan gefährdet. Erst danach würde ich mich bei einer engen Zeitplanung vollständig auf den gewählten Workflow verlassen.

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Abhängigkeit von der eigenen Aufmerksamkeit. Wer nur auf einen Kartentreffer schaut und die Umgebung nicht prüft, kann eine ungünstige Entscheidung treffen. Die App ist am stärksten, wenn ich sie als Planungsassistent nutze, nicht als Ersatz für jede eigene Kontrolle.

Für wen die App besonders sinnvoll ist

Elli Charging passt gut zu Elektroautofahrern, die regelmäßig Ladeorte suchen und ihre Stopps mit anderen Erledigungen verbinden möchten. Auch Menschen, die gelegentlich längere Strecken fahren und nicht jedes Mal verschiedene Ladeinformationen zusammensuchen wollen, können von der klaren Ausrichtung profitieren.

Für Einsteiger ist der thematische Fokus hilfreich, weil er die Suche nach Ladepunkten in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig sollten Einsteiger den ersten Einsatz nicht auf eine Fahrt mit knappem Zeitplan legen. Besser ist eine kurze Strecke, bei der sie den Ablauf von der Suche über die Navigation bis zur Kontrolle des Ladevorgangs in Ruhe kennenlernen.

Weniger passend ist die App für Nutzer, die ausschließlich eine allgemeine Kartenlösung möchten oder bereits vollständig über das Infotainmentsystem ihres Fahrzeugs planen. Wenn ich immer an derselben privaten oder beruflichen Ladestelle lade, bringt mir eine zusätzliche Suche nur begrenzten Mehrwert.

Auch wer eine einzige Oberfläche für Verkehrsführung, Reiseplanung, Fahrzeugdaten und Laden erwartet, könnte mit einer integrierten Fahrzeuglösung zufriedener sein. Elli Charging überzeugt eher durch den spezialisierten Blick auf das Laden als durch den Anspruch, jede digitale Aufgabe rund um das Auto abzudecken.

Technischer Rahmen und tägliche Nutzung

Die App ist kostenlos und für Geräte ab Android 8.0 vorgesehen. Das macht sie für viele noch genutzte Smartphones zugänglich. Die aktuelle Version trägt die Bezeichnung 2.98.2-13750. Für mich ist dabei weniger die Versionsnummer als die Frage wichtig, ob die Anwendung auf dem eigenen Gerät stabil läuft und ob die Bedienung während der Vorbereitung einer Fahrt schnell genug reagiert.

Mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren gibt es keine besondere Zugangshürde aus Jugendschutzsicht. Inhaltlich richtet sich die Anwendung natürlich an Menschen, die ein Elektrofahrzeug laden oder eine entsprechende Fahrt planen. Der kostenlose Zugang senkt die Hürde zum Ausprobieren, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob der persönliche Ladealltag tatsächlich von einer zusätzlichen App profitiert.

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Ich würde die App nicht erst in dem Moment installieren, in dem die Batterie bereits fast leer ist. Besser ist es, sie vorher einzurichten und in einer entspannten Situation zu testen. So bleibt Zeit, die Oberfläche kennenzulernen, einen Ladeort zu suchen und den Wechsel zur Navigation ohne Zeitdruck zu üben.

Mein Ergebnis nach dem kompletten Workflow

Vom ersten Gedanken „Ich muss laden“ bis zum Verlassen des Ladeorts erfüllt Elli Charging eine sinnvolle Rolle, solange ich die einzelnen Schritte bewusst miteinander verbinde. Die App hilft mir, Ladeorte nicht nur als Punkte auf einer Karte zu sehen, sondern als Teil eines konkreten Tagesplans. Besonders angenehm finde ich den Ansatz, einen Ladevorgang mit Einkauf, Arbeit oder einer Pause zu kombinieren.

Die Anwendung nimmt mir jedoch nicht jede Entscheidung ab. Ich muss weiterhin beurteilen, ob ein Standort zu meiner Route passt, ob die Zufahrt verständlich ist und ob der Ladevorgang tatsächlich gestartet und beendet wurde. Für mich ist das kein Ausschlusskriterium, sondern die Grenze zwischen digitaler Planung und der Realität am Ladepunkt.

Wer Elli Charging als spezialisiertes Werkzeug für die Ladeplanung versteht, bekommt einen brauchbaren Begleiter für Android. Die mehr als 100.000 Installationen zeigen, dass die App bereits von vielen Menschen genutzt wird, während die mittlere Bewertung zugleich daran erinnert, dass die Erfahrung nicht für alle gleich überzeugend sein dürfte.

Ich würde sie einem Freund empfehlen, der ein Elektroauto fährt und seine Ladepausen besser in den Alltag einbauen möchte. Ich würde aber ebenso sagen: Teste den Ablauf zuerst ohne Zeitdruck und nutze für die eigentliche Fahrt ruhig weiterhin deine bevorzugte Navigation. Die beste Nutzung entsteht nicht durch blindes Vertrauen in eine einzelne App, sondern durch eine saubere Verbindung aus Ladeplanung, Navigation und kurzer Kontrolle vor Ort. Genau darin liegt der praktische Wert von Elli Charging – und zugleich die Grenze, die man vor dem täglichen Einsatz kennen sollte.

Häufig gestellte Fragen zu Elli Charging

01

Was ist Elli Charging und für wen eignet sich die App?

Elli Charging ist eine Lade-App für Elektrofahrzeuge, mit der sich öffentliche Ladestationen suchen, deren Verfügbarkeit prüfen und Ladevorgänge verwalten lassen. Sie richtet sich besonders an Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos, die unterwegs unkompliziert laden möchten. Je nach Fahrzeug, Tarif und Region können unterschiedliche Funktionen, Preise und Roaming-Möglichkeiten verfügbar sein.

02

Wie kann ich mit Elli Charging eine Ladestation finden und einen Ladevorgang starten?

Nach der Anmeldung können Sie in der Kartenansicht nach geeigneten Ladestationen suchen und häufig nach Steckertyp, Ladeleistung oder Verfügbarkeit filtern. An der Station wird der Ladevorgang normalerweise über die App, eine hinterlegte Zahlungsmethode oder eine kompatible Ladekarte gestartet. Vor dem Laden sollten Sie Standort, Anschluss und angezeigten Tarif sorgfältig überprüfen.

03

Welche Kosten entstehen beim Laden mit Elli Charging?

Die Kosten hängen vom gewählten Elli-Tarif, dem Betreiber der Ladestation, der Ladeleistung und gegebenenfalls der Ladedauer ab. Zusätzlich können Stand- oder Blockiergebühren entstehen, wenn das Fahrzeug nach dem Laden angeschlossen bleibt. Da Preise je nach Standort variieren können, sollten Sie die Tarifdetails in der App prüfen, bevor Sie den Ladevorgang bestätigen.

04

Benötige ich ein Elli-Konto und welche Zahlungsmethoden werden unterstützt?

Für die meisten Verwaltungs- und Ladefunktionen ist ein Elli-Konto erforderlich. Bei der Registrierung werden üblicherweise persönliche Angaben und eine Zahlungsmethode hinterlegt, damit Ladevorgänge automatisch abgerechnet werden können. Welche Zahlungsarten tatsächlich verfügbar sind, kann vom Land, Tarif und aktuellen Angebot abhängen. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Rechnungsdaten korrekt eingetragen sind.

05

Funktioniert Elli Charging auch an Ladestationen anderer Anbieter?

Elli Charging kann je nach Tarif und Roaming-Vereinbarungen auch den Zugang zu Ladestationen anderer Betreiber ermöglichen. Die tatsächliche Verfügbarkeit, der Preis und die Startmethode unterscheiden sich jedoch von Station zu Station. Nicht jede in der Karte angezeigte Säule muss mit jedem Tarif nutzbar sein. Achten Sie deshalb auf Tarifinformationen und mögliche Einschränkungen in der App.

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Vorteile

  • Großes Ladenetz in vielen europäischen Ländern verfügbar.
  • Ladepunkte lassen sich nach Steckertyp und Ladeleistung filtern.
  • Tarife und Ladekosten werden vor dem Start transparent angezeigt.
  • Ladevorgänge können direkt in der App gestartet und beendet werden.
  • Kompatibel mit verschiedenen Elektrofahrzeugen und Ladekarten.

Nachteile

  • Die Verfügbarkeit einzelner Ladepunkte kann sich kurzfristig ändern.
  • Preise unterscheiden sich je nach Betreiber und Standort deutlich.
  • Für manche Funktionen ist ein registriertes Elli-Konto erforderlich.
  • Nicht jede Ladestation unterstützt alle verfügbaren Lade- und Bezahloptionen.
  • Bei schwacher Mobilfunkverbindung kann der Ladevorgang verzögert starten.
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